Bei Ungezieferproblemen Chrysamethrin!

Wirkungsweise von Chrysamethrin

Viel hilft viel? Das gilt heute nicht mehr. Chrysamethrin kommt mit einem Fünftel der Wirkstoffmenge herkömmlicher Insektizide aus. Das schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Das Zusammenspiel zweier synthetisch hergestellter Stoffe aus der Gruppe der Pyrethroide führt zu einem einzigartigen Produkt.

  • Esbiothrin lähmt das Schadinsekt; Spinnen, Mücken und Fliegen stürzen beispielweise kurzfristig ab, bei Schaben verhindert Chrysamethrin das Verstecken und Verkriechen in Ritzen.
  • Permethrin lähmt über die Nervenbahnen, konkret über die Blockierung der spannungsabhängigen Natriumkanäle in den Nervenmembranen, die Atmung des Insektes. Das kann je nach Art von wenigen Sekunden bis zu einigen Stunden dauern.

Keine toxischen Stoffe - keine Resistenz

Das Besondere an Chrysamethrin ist der Einsatz eines speziell entwickelten Emulgators. Emulgatoren sind Hilfsstoffe, die dazu dienen, zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion, zu vermengen und zu stabilisieren. Durch dessen Eigenschaften ist es möglich geworden, die Wirksubstanzen Permethrin und Esbiothrin direkt an Wassermoleküle anzubinden. Resistenzen werden durch den Einsatz toxischer Stoffe, durch PBO oder Synergysten ausgelöst. Da unser Produkt aber "nur" aus 98% Wasser, 0,2% Wirkstoff und restlichem Emulgator besteht, treten beim Einsatz von Chrysamethrin keine Resistenzen auf. Chrysamethrin Universalinsektizid wird seit Jahren von verantwortungsbewussten Schädlingsbekämpfern deutschlandweit eingesetzt.


Hier sind einige Feedbacks von Praxisbetrieben

  • "Kein Mittel wirkt besser im Sauenbestand zur Schabenbekämpfung; die Schaben verkriechen sich nicht in Ritzen und warten die Wirkung herkömmlicher Mittel ab, sondern bleiben am Ort und sterben."
  • Eimerweise tote Fliegen nach Vernebelung: "hervorragend in der Anwendung" - Einsatz im landwirtschaftlichen Betrieb.
  • Sozialstation/Wohnheime Bettwanzen - "hochwirksam und einfache Anwendung, ohne Wohnräume stundenlang sperren zu müssen; gilt ebenso für Flöhe und Fliegen."
  • "Silberfischen und Kellerasseln haben keine Chance! Mittel ist absolut standfest."
  • "Wirkt hervorragend gegen Kugelkäfer in Altbauwohnungen"
  • Zufrieden beim Einsatz gegen Mehlwürmer und Mehlkäfer, Motten in einem Backbetrieb; sanftes Mittel, Einsatz während des laufenden Betriebes war ein dickes Plus für Chrysamethrin.
  • Hervorragendes Mittel gegen Gespinstmotte: "dringt durch die Gespinste und vernichtet die Raupen."
  • Bewährt sich gegen Ameisen im Gießverfahren bzw. für Laufwege.
  • Beim Einsatz gegen Flöhe das Mittel etwas stärker konzentrieren; keine Beeinträchtigung der Bewohner, kein Geruch, keine Flecken.
  • Milben in Hühner- und Kaninchenstall hatten keine Chance.
  • Gutes Ergebnis gegen Milben in einem Seniorenstift.
  • SBK aus Süddeutschland ist vom Einsatz gegen Halmfliegen begeistert; Fassaden und Bewuchs (z.B. Efeu oder Wein) nehmen keinen Schaden, keine Verfärbungen an der Fassade, keine Geruchsbelästigung.
  • Open Air Fest in einer mückenverseuchten Lage wurde gerettet.
  • Preis-Leistungsverhältnis hervorragend, weil standfest und einmal aufbereitete Lösung auf Jahre haltbar ist.
  • Die Spinnen an Fassaden und in Leuchtkästen sind verschwunden - großes Kundenlob gab es dafür.
  • "Die Reithalle kann endlich wieder genutzt werden", der Aufenthalt war wegen Mücken, Bremsen und Fliegen unerträglich geworden.
  • In einem süddeutschen Zeckengebiet "Die Schuhe, Strümpfe und Beinkleidung wurden von mir eingesprüht, so auch die Hunde-Decken - seitdem ist das Zecken-Problem quasi gelöst."
  • "Das Holzblockhaus habe ich gegen Spinnen und Mücken ausgenebelt." Schnell, billig - und der Kunde war für die nächsten 6 Wochen sehr zufrieden.

Eine Lanze für den Wirkstoff Permethrin

Im Zuge der Evolution haben sich in allen Teilen der Natur Jäger und Gejagte, Angreifer und Verteidiger herausgebildet. Viele Tiere haben gelernt, sich zu verstecken oder bestimmte Verteidigungsstrategien zu entwickeln. Pflanzen bilden Dornen, unverdauliche Blätter oder einen unangenehmen Geruch gegen das "gefressen werden" aus. Einige, hoch spezialisierte Exemplare versuchen es sogar mit chemischen Abwehrstoffen. Bestimmte Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (z. B. aus der Gattung Tanacetum wie auch Chrysanthemum) produzieren Substanzen, um sich "chemisch" gegen Insekten zu schützen. Damit werden hungrige Insekten vertrieben oder sogar gelähmt bzw. abgetötet.

Das so genannte Pyrethrum (eine Mischung aus Pyrethrinen, Cerinen und Jasmolinen) wird als reines Naturprodukt aus den getrockneten Blüten nach dem verkleinern und Extraktion mit Lösungsmitteln gewonnen. Der Aufwand, die Pflanzen anzubauen, die Blüten zu ernten, zu trocknen und letztendlich Extrakte zu ziehen, ist zeitaufwändig, mit viel Arbeit verbunden und dementsprechend teuer.


Gemeinfreies Bild Permethrin-2D-skeletal

Angelehnt an die in der Blüte produzierten chemischen Verbindungen der Pyrethrine wurde Mitte der 70er Jahre im Labor das synthetische Permethrin künstlich nachgebaut und ist seitdem im Handel.


Gegenüber dem natürlichen Wirkstoff wirkt Permethrin als Fraß- und Kontaktgift stärker, lang anhaltender, ist chemisch reiner und insbesondere gegenüber Licht stabiler. Für die weltweite Verbreitung des Wirkstoffes Permethrin sorgten schließlich seine ständige Verfügbarkeit, die gezielten Einsatzmöglichkeiten gegen Insekten und natürlich der geringere Preis.

Die Wirkungen und auch die Nebenwirkungen sind bei Mensch und Tier gut erforscht, es liegen umfangreiche Daten hinsichtlich Toxizität und Verträglichkeit vor. Permethrin wird über die Haut generell nur sehr schlecht aufgenommen, im Säugetier Organismus schnell abgebaut, ausgeschieden und reichert sich nicht an. Permethrin hingegen hat eine starke Wirkung auf den Organismus von Insekten. Gelangt dieser Wirkstoff über die Atmung oder über die Haut in das Insekt, so werden - verallgemeinert dargestellt - die Nervenbahnen des Insektes gelähmt, das Insekt kann nicht mehr atmen und geht zu Grunde.

Der Einsatz von Permethrin reicht von Kopflausmitteln über die Imprägnierung von Wollteppichen und Uniformen über die Behandlung von Bauholz bis hin als Wirkstoff in Giesmitteln zur Bekämpfung von Ameisen in Außenanlagen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung kommt in einer Stellungnahme vom Dezember 2007 zu dem Ergebnis, dass bei fachgerechter Anwendung keine gesundheitlichen Risiken durch den Einsatz von Permethrin in zugelassenen Produkten bestehen. Den vollständigen Bericht finden Sie hier:   weiterlesen

In der Ausgabe I-2014 der "DPS-Fachzeitschrift für Schädlingsbekämpfung" wird das Risiko permethrinhaltiger Giesmittel im Einsatz in Außenanlagen von Kinderbetreuungseinrichtungen bewertet. Schließlich kommen die Kinder mit dem behandelten Sand in Berührung bzw. könnten ihn gar verschlucken. Insgesamt kommt der Autor zu der Aussage, dass eine fachgerechte Anwendung mit diesem Wirkstoff als sicher angesehen werden kann. (Copyright: Beckmann Verlag, DpS - Fachzeitschrift für Schädlingsbekämpfung, Ausgabe Januar / 2014). Den vollständigen Artikel finden Sie hier:   weiterlesen



Quellen:
Wikipedia / DPS I-2014, Fachbeitrag Markus Urzinger, Sachverständiger / Stellungnahme Nr. 011/2008 des BfR vom 18. Dezember 2007 - Permethrin in Wollteppichen



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Biozide sicher verwenden - vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformationen lesen!

Obwohl hoch wirksam, weist Chrysamethrin nur eine geringe Toxizität auf. Es enthält kein PBO, Solvent und Treibgas. Chrysamethrin besitzt in der anwendungsbereiten Lösung die physikalischen Eigenschaften von Wasser, da es zu 98% aus Wasser besteht. Dennoch weisen wir darauf hin, dass es unter die Biozid-Richtlinie fällt, daher: Biozide sicher verwenden und vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformationen lesen! Chrysamethrin ist kein zugelassenes Pflanzenschutzmittel!